Derzeit reden wieder alle vom Wirtschaftswachstum: Wie lässt es sich ankurbeln, wie inmitten der Krise im Schwung halten? Welche sozio-politischen Horrorszenarien kommen andernfalls auf uns zu? Alain de Benoist dagegen fordert eine gezielte Wachstumsrücknahme. Zweitausend Jahre »Entgötterung« und Inbesitznahme durch den Menschen, zweihundert Jahre Industrialisierung und Raubwirtschaft haben die Erde geplündert, ausgezehrt, verschandelt. Wie lange noch, bis sie gänzlich unbewohnbar wird? Auf einem endlichen Planeten ist kein Platz für das unendliche Machtstreben des Menschen, das lehren die elementaren Gesetze der Physik. So wird die Ökologie zur Schicksalsfrage unserer Zeit. Sie markiert das Ende der Fortschrittsideologie. Eine Streitschrift gegen den Selbstmord des Planeten: Es ist höchste Zeit für eine Abkehr vom blinden Technikglauben und vom Konsumfetisch, höchste Zeit für eine »Entkolonisierung des Vorstellungsvermögens«, eine Rückbesinnung auf Werte, die nicht der Markt bestimmt.
Derzeit reden wieder alle vom Wirtschaftswachstum: Wie lässt es sich ankurbeln, wie inmitten der Krise im Schwung halten? Welche sozio-politischen Horrorszenarien kommen andernfalls auf uns zu? Alain de Benoist dagegen fordert eine gezielte Wachstumsrücknahme. Zweitausend Jahre »Entgötterung« und Inbesitznahme durch den Menschen, zweihundert Jahre Industrialisierung und Raubwirtschaft haben die Erde geplündert, ausgezehrt, verschandelt. Wie lange noch, bis sie gänzlich unbewohnbar wird? Auf einem endlichen Planeten ist kein Platz für das unendliche Machtstreben des Menschen, das lehren die elementaren Gesetze der Physik. So wird die Ökologie zur Schicksalsfrage unserer Zeit. Sie markiert das Ende der Fortschrittsideologie. Eine Streitschrift gegen den Selbstmord des Planeten: Es ist höchste Zeit für eine Abkehr vom blinden Technikglauben und vom Konsumfetisch, höchste Zeit für eine »Entkolonisierung des Vorstellungsvermögens«, eine Rückbesinnung auf Werte, die nicht der Markt bestimmt.
Das internationale Finanzsystem ist in seinen Grundfesten erschüttert, der Euro steht allen Anzeichen nach kurz vor der Implosion. Die Schuldenberge wachsen weiter, während die Haushaltsdefizite nie dagewesene Ausmaße annehmen. Die widersprüchlichen Schätzungen der Fachleute und die offensichtliche Ohnmacht der Politiker tragen wenig zur Entspannung der Lage bei. Kündigt sich das Ende des Geldsystems an? Dieses Buch zeichnet die einzelnen Stufen der Finanzkrisen nach und begibt sich auf die Suche nach ihren Ursprüngen. Es zeigt Denkfehler und Schwachstellen des vorherrschenden Wirtschaftssystems auf und legt den Finger in die eiternde Wunde der damit einhergehenden gesellschaftlichen Probleme. Diese Krise ist keine konjunkturelle, sondern eine strukturelle, systemische Krise. Sie ist die Folge der Logik des Kapitals, die nur ein einziges Motto kennt: immer mehr! Mehr Gewinne, mehr Waren, mehr Handel, und sei es zum Preis von Sparmaßnahmen, die vor allem die Schwächsten treffen. Ein solches System kann nicht ewig bestehen bleiben.
Über Macht und ideologische Vorherrschaft In Zeiten der Verunsicherung wächst das Bedürfnis nach Orientierung. Politische Fehlentscheidungen – vor allem im Zuge der Euro-Rettungspolitik und der Migrationskrise – haben die Nation geistig gespalten. Erhebliche Teile der Bürgerschaft distanzieren sich von einer Politik, die das Land in unerwünschter Weise verändert. Diese Distanzierung ist sowohl eine Reaktion auf die unbewältigten Folgen der politischen Entscheidungen als auch der katastrophalen Kommunikation dieser Krisen durch die politische Klasse und die dominierenden Medien. Die politisch-mediale Elite verfolgt eine kosmopolitisch orientierte Agenda, die dem Denken großer Bevölkerungsteile widerspricht. Dieser Elite ist es nicht nur gelungen, den Zeitgeist der Epoche maßgeblich zu prägen; sie kämpft darum, eine ideologische Vorherrschaft zu begründen. Dabei bringt sie Mittel und Methoden zum Einsatz, die diesen Kulturkampf in einen Angriff auf den freiheitlichen Staat münden lässt.
Europäisches Manifest für das 21. Jahrhundert Der Philosoph der Vielfalt erläutert die Grundzüge seiner politischen Ideen. Statt der »Einen Welt« unter amerikanischer Vormacht plädiert er für eine multipolare Ordnung mit starken nationalen und kulturellen Identitäten. Der Aufstieg Chinas und der Niedergang der USA belegen die Aktualität seines zur Jahrtausendwende vorgelegten Entwurfs. Neben dem zeitlosen Manifest der Nouvelle Droite enthält dieses Buch Benoists programmatische politische Ideen.
Das Münchener Abkommen und die tschechische Kollaboration im Protektorat Böhmen und Mähren – vollständig überarbeitete und annotierte Ausgabe Das berüchtigte Münchener Abkommen von 1938 gilt als Sargnagel der »demokratischen Nachkriegsordnung« Mitteleuropas. Im Bann der Appeasementpolitik des Briten Chamberlain opferte man die territoriale Integrität der Tschechoslowakei, um das Deutsche Reich ruhigzustellen. Das Ende der Beneš-Republik schildert das damalige Geschehen mit seiner langen Vorgeschichte aus Sicht eines tschechischen Nationalisten und ranghohen Militärs, der seine Heimat lange auf den wohl unvermeidlichen Kampf gegen die Deutschen vorzubereiten suchte. Emanuel Moravec galt als Strategieexperte und war ein geschätzter politischer Kommentator, als er seine Frustration über den Verrat Großbritanniens und Frankreichs an der plötzlich schutzlosen Tschechoslowakei zu Papier brachte. Doch der Stratege zog sich nicht ins Privatleben oder ins Exil zurück – er passte sich der Lage an. Wenn sich das Deutsche Reich als mächtigster Staat Mitteleuropas erwiesen und den vormaligen Kriegssiegern seinen Willen diktiert hatte, dann gab es für die »Resttschechei« nur einen geopolitisch klugen Platz: unter deutschem Schutz. Das für Nationalisten unfassbare Bekenntnis eines Mannes, der dem Fortbestand seines Volkes dessen Unabhängigkeit zu opfern bereit war, dämmerte vergessen und beschwiegen in Archiven. Der tschechischstämmige Übersetzer Antonín Brousek hat diesen Schatz nun gehoben – für eine neue Generation, die die Geschichte unseres Kontinentes anders als in Schwarz und Weiß zu sehen vermag. Mit einem Nachwort von Antonín Brousek. --> Hier im Paket bestellen! <---
»Eingeklemmt zwischen Wirtschaft und Moral, der Ideologie der Ware und der Ideologie der Menschenrechte, ist die heutige Demokratie immer weniger demokratisch, weil sie immer weniger politisch ist.« (Alain de Benoist) »Politikverdrossenheit« und »Polarisierung« auf der einen Seite, »Fake News« und »Populismus« auf der anderen Seite: Gerade jene Staatsform, die die Volksherrschaft im Namen führt, scheint ein immer größeres Problem mit dem real existierenden Volk und dessen Willen zu haben. Doch ist dies nun ein Problem der Demokratie? Eines der Repräsentation? Oder eines der Politik selbst? Und vor allem: Warum ist es seit mindestens einem halben Jahrhundert ungelöst? Benoists schonungsloser Abgleich der demokratischen Ideale vergangener Zeiten mit der »demokratischen« Realität unserer liberalen Gegenwart hat seit seinem ersten Erscheinen 1985 leider kein bisschen an Aktualität eingebüßt. Wir präsentieren ihn in verbesserter Übersetzung, korrigiert und um weitere Texte zum Thema erweitert. Erscheint am 22. September 2024. Jetzt vorbestellen!
Der Russland-Ukraine-Konflikt zeigt: Europa war und ist ein fremdbestimmtes Anhängsel der USA. Als Teil der »westlichen Wertegemeinschaft« ist eine eigenständige Positionierung nicht möglich. Wir sind ein Vasall Washingtons – und als solcher fest integriert in US-dominierte Bündnissysteme. Hinzu kommt, dass der Alltagsverstand der Menschen – ob in Frankreich oder Deutschland – seit 1945 zunehmend amerikanisiert wurde. Was also tun? Den Westen brechen, schlägt Meisterdenker Alain de Benoist vor. In seinen bemerkenswerten Notizen zur Epoche des Globalismus ist die Befreiung der europäischen Völker vom US-amerikanischen Denken und Handeln ein roter Faden: Europa! Jugend! Revolution! Darunter wird es nicht gehen. Im vorliegenden Band versammeln wir erstmals zahlreiche ausgewählte Editorials Alain de Benoists aus der Prestigezeitschrift éléments, von den 1980er Jahren an. Es sind mehr als 70 prägnante Texte, die den Widerstandsgeist wecken und Wissen vermitteln. Mehr geht nicht in einem Buch. Die Bandbreite der Themen ist dabei so vielfältig wie Benoists Denken selbst. Es geht u. a. um den Verfall sowie die mögliche Wiederbelebung der Demokratie, die ökologische Katastrophe und ihre transhumanistischen Erben, Kapitalismus und Liberalismus als »siamesische Zwillinge«, den Feminismus und echte Weiblichkeit, Freiheit, Diktatur sowie – ganz aktuell – die »Pandemie der Angst«. Den Westen brechen setzt an, wo Gegen den Liberalismus endet!
Der Spanische Bürgerkrieg tobt von 1936 bis 1939. Stalinisten, Trotzkisten und Anarchosyndikalisten vereinen sich in einer Allianz mit antifaschistischen Demokraten und Republikanern – der rote Terror grassiert. Auf der anderen Seite kämpfen Monarchisten, Nationalisten, katholische Traditionalisten und nationalsyndikalistische Falangisten in einem ebenso ungleichen Bündnis. Die Welt schaut fasziniert wie abgestoßen auf das Schauspiel zwischen ideologischem Krieg und blutiger Vergeltung. Der französische Schriftsteller Pierre Drieu la Rochelle (1893–1945) will nicht nur zusehen: Er reist nach Spanien, will Partei ergreifen, vor Ort: Schrifttum im Handgemenge. Als engagierter Intellektueller und Gegenspieler Ernest Hemingways berichtet Drieu für französische Medien. Nach seiner Heimkehr verarbeitet er das Geschehene literarisch und entfaltet vor dem Hintergrund des spanischen Waffenganges sein entflammtes Panorama gesamteuropäischer Solidarität und Identität. Der falsche Belgier ist das einzigartige Ergebnis dieser Leidenschaft – Drieus Vermächtnis als junger, echter Europäer. Der grandiose Epilog aus Die Unzulänglichen neu ediert! Mit einem Vorwort von Benedikt Kaiser.
Die althergebrachte politische Klasse löst kaum mehr ein Problem und zeigt keinen Weg zur Überwindung der vielfältigen Krisen auf, sondern trägt offenbar vielmehr zu ihnen bei. Das Volk hat lange geglaubt, dass sich die Verhältnissse mit einem Regierungswechsel verbessern würden. Inzwischen glaubt es das nicht mehr, seitdem es festgestellt hat, dass die ehemaligen Großparteien, die noch gestern vorgaben, frontal gegeneinander zu opponieren, nichts mehr voneinander unterscheidet. Die Enttäuschung darüber begünstigte die Protestwahl und den Populismus. Die populistischen Parteien waren nämlich die ersten, die eine Veränderung in den politischen und sozialen Forderungen wahrnahmen, die die traditionellen Parteien nicht begreifen, weil sie mental in Gewohnheiten und Denkmustern gefangen sind, die ihnen dies verbieten. Alain de Benoist, der Grandseigneur der Neuen Rechten in Europa, seziert und erklärt das Phänomen des Populismus, über das spätestens seit Donald Trump die ganze politische Welt spricht. Ein Schlüssel zum Verständnis dessen, was derzeit auf der Bühne des Politischen vor sich geht.
Es gibt ein Unbehagen am Eigenen in Deutschland. Wurde das Volk früher begriffen als eine Seinsform, in die man hineingeboren wurde, so wähnte sich das ichverpanzerte Individuum lange Zeit frei von solchen gemeinschaftsgeprägten Lebensbildern; nationale Identität war – so schien es gerade in den Jahrzehnten nach der Wiedervereinigung – einer nebulösen Weltbürgerlichkeit gewichen. Unterdessen begreifen mehr und mehr Bürger, dass in den unruhigen Jahren, die vor uns liegen, politische Gestaltungskraft nur von dem ausgehen kann, der sich seiner Wurzeln besinnt. Vor dem Hintergrund dieses Paradigmenwechsels unternimmt der Verfasser den Versuch, die Deutschen zu einer Affäre mit sich selbst zu verführen. Dazu werden die Entwicklungslinien von Volk und Nation in der deutschen Geistesgeschichte der letzten 250 Jahre nachgezeichnet. Dieses weite historisch-philosophische Panorama eröffnet Einblicke in das Verständnis der Gegenwart, die sich – im Gegensatz zu den Scheindebatten einer inszenierten Öffentlichkeit – als bestechend aktuell erweisen könnten.
Die Dämonisierung ist eine Technik zur Manipulation des Denkens. Sie ist darauf ausgerichtet, die Darstellung von Fakten oder den Ausdruck bestimmter Ideen zu verbieten, indem sie denjenigen, der sie anbringt, disqualifiziert, ihn des »Rassismus«, der »Homophobie«, des »Populismus«, des »Extremismus«, der »Entgleisung« oder der »Provokation« bezichtigt. Die Dämonisierung ist die wichtigste Waffe des intellektuellen Terrorismus, der kulturellen Herrschaft des Mainstreams und der Erniedrigung Europas und der Europäer durch Schuld und Buße. Dieses Buch möchte den Dämonisierten, den Ausgegrenzten, die Kraft und die Mittel geben, wieder erhobenen Hauptes zu gehen – und sich zur Wehr zu setzen. Was also ist zu tun? Nicht auf die Knie gehen, nicht den Blick senken. Die Lügen aushalten, sich ihnen entgegenstellen, sie bekämpfen. Demaskieren und die Verleumder mit ihren eigenen Waffen schlagen. Eine Anleitung zum Widerstand. Mit einem Vorwort von Martin Sellner.
Die beiden Autoren Robert Brasillach und Henri Massis nehmen uns mit auf eine kurze, doch packende literarische Reise und führen uns direkt in die mythisch aufgeladenen Gefechte des Spanischen Bürgerkriegs. Die 1936 erstmals veröffentlichte Novelle berichtet vom Widerstand auf verlorenem Posten, von Heldenmut und Opferbereitschaft. Sie stellt uns einen Zusammenschluss wagemutiger Männer verschiedenster (rechter) politischer Couleur vor, der in der legendären Festung, dem Alcázar von Toledo, den roten Horden trotzt und so den Mythos einer ganzen europäischen Generation gebiert. Das Fanal des Alcázar von Toledo lehrt eines: Gemeinschaftsstiftende Mythen, gegründet auf der selbstlosen Hingabe für eine Idee, sind die unabdingbare Voraussetzung kollektiver politischer Erneuerung. Georges Sorel wusste um die Notwendigkeit eines elektrisierenden Bildes, das für jede politische Bewegung nötig ist, um sie nach vorne zu treiben. Carl Schmitt forderte ebenfalls dieses Bild, das entschlossenen Persönlichkeiten die erforderliche »Kraft zum Martyrium« spendet. Der Alcázar ist ein solches Bild. Sein aufgespannter Rahmen ist dabei gesamteuropäisch. Die Veröffentlichung der Novelle Die Kadetten des Alcázar ist in diesem Sinne ein Schritt zum besseren Verständnis der europäischen Krisis des 20. Jahrhunderts wie auch deren mobilisierender Mythen. Mit einem Vorwort von Philip Stein.
Theorie und Praxis in Bewegung »Selbst die schönsten Theorien erhalten nur durch ihre Übertragung in die Praxis Wert«, formulierte einst der revolutionäre Denker Georges Sorel. In diesem Sinne sind Theorie und Praxis als Einheit zu denken. Isoliert voneinander sind sie wertlos: Theorie ohne Praxis ist Elfenbeinturm. Praxis ohne Theorie macht blind für strukturelle Zusammenhänge. Doch eine nachhaltige Symbiose aus weltanschaulicher Bildung und konkretem Engagement erscheint oftmals als das Einfache, das schwer zu machen ist: Es ist eben nichts »mechanisch-faktisch Gegebenes, sondern ein geschichtliches Werden« (Antonio Gramsci). Benedikt Kaiser nimmt uns daher mit auf seine Reise durch mehrere Jahre engagierter Theorie-Praxis-Arbeit. Es gilt gerüstet zu sein für Krisenmomente, in denen sich unverhoffte Handlungsfenster öffnen. Fehlt die entsprechende ideelle Vorbereitung, gerät man automatisch in die Position einer Nachholbewegung – der Reaktion. Dort möchte einen der politische Gegner sitzen sehen. Man selbst sollte ihm diesen Gefallen nicht tun. Was ist zu tun? Kaiser schlägt vor: theoretische Bildung und Ausbildung nachrückender Generationen einerseits und praktisches »Zum-Volke-Gehen« andererseits. Wie das aussehen könnte und welche Standpunkte für diesen integralen Politikansatz grundlegend sind, verraten die programmatischen Texte dieser Sammlung. Fest steht: In der kommenden Konvergenz der Krisen werden die Karten neu gemischt. Weil Geschichte offenbleibt, ist minimalistischer Defätismus von gestern. Kaiser verwirft Denkfehler, definiert Standpunkte und gibt die Richtung vor.
Benedikt Kaisers drittes kaplaken blickt erneut ins linke Milieu: Es existiert nämlich als Mosaik aus Parteistrukturen und Vorfeld. Man spielt sich Bälle und Gelder zu. Die Rechte sollte diese Mechanismen studieren und auf die eigene Lage anwenden, fordert Kaiser und formuliert einen strategischen Ansatz für die AfD und die rechtskonservative Szene: Die Partei und ihr Vorfeld – eine Mosaikrechte entsteht nur, wenn jeder die je eigene Aufgabe erfüllt.
Eine ideengeschichtliche Einordnung Diskussionen über »den« Kapitalismus, die ihm innewohnende Kraft sowie die aus ihm resultierenden Probleme sind in unserer »Gesellschaft des Spektakels« allgegenwärtig. Und obgleich sich ein nicht unerheblicher Teil der politischen Eliten, der Medienmacher, Kirchenoberhäupter oder Jugendorganisationen zu einem nicht näher definierten »Antikapitalismus« bekennt, ändert sich de facto nichts an der Kapitalverteilung in dieser Republik. Warum das so ist, versucht Bruno Wolters in seinem neuen Buch zu klären. Eigentum und Ordnung ist kein umfassendes theoretisches Werk, das versucht, den Kapitalismus und dessen Wirkmechanismen in unseren spätmodernen Gesellschaften zu ergründen. Derlei wurde in Vielzahl geschrieben und publiziert. Vielmehr wirft Wolters einen Blick auf den Begriff des »Eigentums« – und liefert seinem Leser eine ideengeschichtliche Einordnung desselben. Er fragt: Was ist eigentlich »Eigentum«? Sind »Verstaatlichung« und »Vergesellschaftung« dasselbe? Wie haben rechte, linke und liberale Denker und Machthaber die Eigentumsverhältnisse gesehen und genutzt? Nicht zuletzt: Welcher Standpunkt müsste von einer vorwärtsdrängenden »Neuen Rechten« eingenommen werden? Was Wolters in seinem Band zusammenträgt, ist eine kurze Gesamtschau der Ideengeschichte der Eigentumsverhältnisse sowie ein Ausblick auf das, was uns noch erwartet. Kurze Fragen, kurze Antworten – Wolters klärt auf, ordnet ein und stiftet zum Weiterdenken an.
Ethnische und religiöse Bürgerkriege, Wirtschaftskrisen, Umweltkatastrophen, Umverteilungskämpfe, verursacht durch Liberalismus, Multikulturalismus, Humanitarismus, Globalismus, Masseneudämonie, Umweltverschmutzung und Ressourcenraubbau: der französische Vordenker Guillaume Faye (1949–2019) prophezeite das apokalyptische Ende der modernen Welt in einer »Konvergenz der Katastrophen«, die nicht mehr aufzuhalten sei. Doch wie könnte eine Welt nach dem großen Zusammenbruch aussehen? Hat Europa eine Chance auf eine Wiedergeburt? Faye entwirft in seiner Science-Fiction-Erzählung eine aus der Asche wiedergeborene Welt jenseits der egalitären Irrwege der Neuzeit, in der sich Europa mit Russland zu einem mächtigen, ethnopluralistischen Kontinental-Imperium vereinigt hat, das sich von der Bretagne bis an die Beringstraße erstreckt, und in der der faustische Geist eine nie dagewesene Synthese zwischen Mensch, Technik und Natur, Tradition und Wissenschaft, ewiger Wiederkehr und titanischer Grenzüberschreitung, zwischen dem Ur-Alten und dem Immer-Neuen entwickelt hat: den Archäofuturismus. Der Übersetzer Martin Lichtmesz konstatiert: »Guillaume Faye hat eine von schwarzem Humor durchzogene Erzählung von erheblichem Reiz geschaffen, die noch lange in der Fantasie des Lesers fortleben wird, der sich selbst die Frage stellen kann, ob er in einer solchen Welt leben will oder ob er sie überhaupt für möglich oder wünschenswert hält.« Mit einem Nachwort von Martin Lichtmesz.
Christian de la Mazière beginnt 1942, gerade 20 Jahre alt geworden, für die Kollaborationszeitung Le Pays Libre in Paris zu arbeiten. Als »rechter« Journalist fühlt er sich einem eher diffusen »antikommunistischen« Kampf verpflichtet – und findet so seinen Weg zu den Deutschen. Folgerichtig schlägt er ein Angebot, der Résistance beizutreten, unnachgiebig aus, als alliierte Truppen schon kurz vor Paris stehen. Er wählt stattdessen einen anderen Weg: Die Waffen-SS-Division »Charlemagne« wird seine neue Heimat. Was dann folgt, gleicht einem Parforceritt durch die jüngere Geschichte Europas. Mazière durchläuft zusammen mit Freiwilligen aus ganz Europa im Schnelldurchlauf die Ausbildungslager der Waffen-SS, kämpft sodann an der Ostfront, in Pommern, wird mit seiner Einheit vollends aufgerieben und landet nach einem abenteuerlichen und überaus stumpfsinnigen Katz-und-Maus-Spiel mit dem Feind in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Der Franzose überlebt – um dann in Frankreich, seiner Heimat, als Verbrecher behandelt zu werden. Mazière wird Zeuge der grausamen »Säuberungen« durch Partisanen und Kommunisten, angeführt durch den vermeintlich konservativen Staatspräsidenten Charles de Gaulle. In Fresnes, dem berüchtigten Gefängnis für politische Häftlinge, wartet Mazière auf seinen Prozess. Ein Traum aus Blut und Dreck ist der atemberaubende Bericht eines Mannes, der alles wagte und vieles verlor. Christian de la Mazière stellte diesem Buch ein Zitat Pierre Drieu la Rochelles voran: Man sei einer bestimmten Haltung verpflichtet. Nach der Lektüre dieses Buchs wird klar, worin diese für ihn bestand. Mit einem Nachwort von Volker Zierke.
Ein junger Offizier erhält von der Obrigkeit den Auftrag, bewaffnete Dissidenten zu jagen, die sich auf einer abgelegenen Insel versteckt halten. Nach und nach kommt er dahinter, dass die Rebellengruppe um Oberst Khyber ein Geheimnis aufgedeckt hat – und sich nun gegen das System stellt. Dieses System, die Welt in Enklave, ist kriegerisch und gefährlich. Im ewigen Kampf kann sich nur beweisen, wer den »Kodex« befolgt und im Krieg das große Abenteuer statt den großen Zerstörer sieht. Am Ende wartet der verheerendste aller Gegner – die eigene Überwindung. Gegenkultur ist das Schlagwort der Stunde. Volker Zierke, Jahrgang 1992, schickt sich an, auch in der Literatur einen »jungen« Akzent zu setzen. Nach Schule und Abitur zieht es den gebürtigen Schwaben als Zeitsoldat zur Bundeswehr, bevor er 2015 zur Deutschen Militärzeitschrift wechselt. Seit 2018 ist er als selbständiger Autor, Journalist und Politikberater in Dresden tätig. Mit Enklave legte Zierke sein Erstlingswerk vor und vermengte dort seine militärischen Erfahrungen mit Science-Fiction und jungeuropäischer Utopie.
Das Hörbuch zu Volker Zierkes Novelle Enklave! Gelesen von Falk Schakolat. Spieldauer: ca. drei Stunden. Es handelt sich bei diesem Hörbuch nicht um eine physische CD. Sie erhalten nach der Bezahlung Ihrer Bestellung eine E-Mail von uns und können die MP3-Datei dann in Ihrem Kundenkonto herunterladen. Bei Problemen kontaktieren Sie uns bitte: vertrieb@jungeuropa.de Hier gibt es eine Hörprobe: Kapitel 1 Ein junger Offizier erhält von der Obrigkeit den Auftrag, bewaffnete Dissidenten zu jagen, die sich auf einer abgelegenen Insel versteckt halten. Nach und nach kommt er dahinter, dass die Rebellengruppe um Oberst Khyber ein Geheimnis aufgedeckt hat – und sich nun gegen das System stellt. Dieses System, die Welt in Enklave, ist kriegerisch und gefährlich. Im ewigen Kampf kann sich nur beweisen, wer den »Kodex« befolgt und im Krieg das große Abenteuer statt den großen Zerstörer sieht. Am Ende wartet der verheerendste aller Gegner – die eigene Überwindung. Gegenkultur ist das Schlagwort der Stunde. Volker Zierke, Jahrgang 1992, schickt sich an, auch in der Literatur einen »jungen« Akzent zu setzen. Nach Schule und Abitur zieht es den gebürtigen Schwaben als Zeitsoldat zur Bundeswehr, bevor er 2015 zur Deutschen Militärzeitschrift wechselt. Seit 2018 ist er als selbständiger Autor, Journalist und Politikberater in Dresden tätig. Mit Enklave legt Zierke sein Erstlingswerk vor und vermengt dort seine militärischen Erfahrungen mit Science-Fiction und jungeuropäischer Utopie.
Ethnopluralismus ist ein Schlüsselbegriff. Man führt ihn rasch an. Bloß: Was ist das eigentlich? Die Gegner sagen: ein versteckter Rassismus. Wir sagen: Die schwer beschreibbare, jedenfalls unbedingt verteidigenswerte Mischung aus Kultur, Geschichte, Abstammung, Charakter. Martin Lichtmesz ist der erste, der diesen Begriff, sein Potential und seinen Missbrauch umfassend darzustellen vermag. Er hat sich über Jahre mit der Vielgestaltigkeit der Völker, mit Abgrenzung und Austausch, mit Dekonstruktion und Verallgemeinerung beschäftigt und verteidigt nun eines unserer zentralen Konzepte auf seine unnachahmliche Art. Ein eminent wichtiges Buch!
»Alles fängt an, wie so was immer anfängt. Mit was auf die Birne. Und wie ich das alles so rekapituliere, da sehe ich in den Gläsern irgendwie Europa funkeln.« EuropaPowerbrutal ist ein Roman, wie ihn die politische Rechte in Deutschland noch nicht gesehen hat. Irgendwo zwischen den Elendskneipen im Schatten des Kölner Doms, der Unterwelt von Lyon, Wiener Burschenschaftsbuden und dem glänzenden Marmor der Ewigen Stadt sucht ein namenloser Erzähler nach dem Geist eines anderen Europas. Gibt es dieses Europa wirklich? Jedenfalls ist dieser Trip so absurd, rasant, brutal und versoffen, aber auch außerordentlich witzig, dass man eigentlich nur eines tun kann: mitfahren! »So vielschichtig und fast schon asphaltpoetisch, wie Hoewer kleine Zirkel leidenschaftlicher junger Leute in ganz Europa und auf der anderen Seite großmäulgie politische Taugenichtse beschreibt, könnte man fast meinen, die geschilderten Milieus gebe es wirklich. Aber dann müssten die BRD und andere europäische Länder ja komplett vor die Hunde gegangen sein …« (Nils Wegner) »Unsere Eltern drückten uns In Stahlgewittern in die Hand und sagten: ›So war das damals‹; wir werden unseren Kindern EuropaPowerbrutal in die Hand drücken und sagen: ›So haben wir gelebt!‹« (Volker Zierke)
Plädoyer für einen rechten Kurswechsel »Plädoyer für einen Kurswechsel«? Hier wird gefordert, eine heilige Kuh der Rechten zu schlachten. Denn dass der Islam als außereuropäisches Feindbild gegen »westliche Werte« zu verteidigen sei, ist noch einer der wenigen Standpunkte, auf die sich Rechte von bürgerlich bis radikal fast ausnahmslos einigen können. Frederic Höfer hat sein bisheriges Leben im tiefsten Westen, im ethnischen, religiösen und sozialen Potpourri des Ruhrgebietes zugebracht. Seine Erfahrung des alltäglichen Lebens einer fragmentierten Bevölkerung legte – zusammen mit gründlicher Theoriearbeit – den Grundstein für das vorliegende Buch mit der aufrüttelnden Grundthese: Millionen Muslime und ihre Religion sind in jedem realistischen politischen Szenario ein manifester Teil deutscher (und europäischer) Realität und werden es auch bleiben. Von Konservativen verschämt beschwiegen oder unter Verweis auf Träumereien von einer restlosen »Reconquista« weggewischt, stehen uns die vollendeten Tatsachen nach Jahrzehnten der Bequemlichkeit und des Profitstrebens doch klar vor Augen. Und Höfer reißt die Scheuklappen herunter: Gegen die Rat- und Perspektivlosigkeit inner- wie außerparlamentarischer Opposition präsentiert er Vorschläge für Umdenken und konkretes Handeln, um alle »traditionalen« Elemente der Gesellschaft gegen das völlige Verschwinden Deutschlands und der Deutschen in Stellung zu bringen. Nach Marx von rechts neuer Sprengstoff, der trügerischen Konsens aufbrechen und für produktiven Streit sorgen wird! Mit einem Nachwort von Thor v. Waldstein.
Was ist Liberalismus? Alain de Benoist zeigt auf: Eine liberale Gesellschaft wird dominiert vom Kult des »freien Individuums«, der Fortschritts- und Menschenrechtsideologie, der Wachstumsbesessenheit und der Vergötzung des Marktes. Der Liberalismus hat dabei eine weltweite Tragweite erlangt, seit die Globalisierung das Kapital als Motor der Weltgeschichte etablierte. Er ist der Ursprung dieser Globalisierung – und sie ist die Verwandlung des Planeten in einen einzigen großen Markt. Es gibt keinen »guten« Liberalismus, den man von einem »schlechten« scheiden kann: Der Liberalismus ist zugleich eine philosophische, wirtschaftliche und politische Doktrin, und als solche muss er beurteilt werden. Die alte Rechts-Links-Trennung erweist sich dabei als überholt. Die »Lifestyle-Linke« hat sich der Marktgesellschaft verschrieben. Und die konservative Rechte will nicht begreifen, dass der liberale Kapitalismus systematisch all das zerstört, was sie doch zu bewahren trachtet. Dieses Buch seziert die Grundlagen des Liberalismus. Es dringt zu seinem Kern vor, zu einer auf Individualismus und Ökonomismus basierenden Anthropologie, zum Menschenbild des Homo oeconomicus. Mit diesem ist kein Staat zu machen, keine Gemeinschaft, keine Zukunft. Gegen den Liberalismus – Analyse und Appell, Manifest und Maxime zugleich!