Politik
Derzeit reden wieder alle vom Wirtschaftswachstum: Wie lässt es sich ankurbeln, wie inmitten der Krise im Schwung halten? Welche sozio-politischen Horrorszenarien kommen andernfalls auf uns zu? Alain de Benoist dagegen fordert eine gezielte Wachstumsrücknahme. Zweitausend Jahre »Entgötterung« und Inbesitznahme durch den Menschen, zweihundert Jahre Industrialisierung und Raubwirtschaft haben die Erde geplündert, ausgezehrt, verschandelt. Wie lange noch, bis sie gänzlich unbewohnbar wird? Auf einem endlichen Planeten ist kein Platz für das unendliche Machtstreben des Menschen, das lehren die elementaren Gesetze der Physik. So wird die Ökologie zur Schicksalsfrage unserer Zeit. Sie markiert das Ende der Fortschrittsideologie. Eine Streitschrift gegen den Selbstmord des Planeten: Es ist höchste Zeit für eine Abkehr vom blinden Technikglauben und vom Konsumfetisch, höchste Zeit für eine »Entkolonisierung des Vorstellungsvermögens«, eine Rückbesinnung auf Werte, die nicht der Markt bestimmt.
Das internationale Finanzsystem ist in seinen Grundfesten erschüttert, der Euro steht allen Anzeichen nach kurz vor der Implosion. Die Schuldenberge wachsen weiter, während die Haushaltsdefizite nie dagewesene Ausmaße annehmen. Die widersprüchlichen Schätzungen der Fachleute und die offensichtliche Ohnmacht der Politiker tragen wenig zur Entspannung der Lage bei. Kündigt sich das Ende des Geldsystems an? Dieses Buch zeichnet die einzelnen Stufen der Finanzkrisen nach und begibt sich auf die Suche nach ihren Ursprüngen. Es zeigt Denkfehler und Schwachstellen des vorherrschenden Wirtschaftssystems auf und legt den Finger in die eiternde Wunde der damit einhergehenden gesellschaftlichen Probleme. Diese Krise ist keine konjunkturelle, sondern eine strukturelle, systemische Krise. Sie ist die Folge der Logik des Kapitals, die nur ein einziges Motto kennt: immer mehr! Mehr Gewinne, mehr Waren, mehr Handel, und sei es zum Preis von Sparmaßnahmen, die vor allem die Schwächsten treffen. Ein solches System kann nicht ewig bestehen bleiben.
Die deutsche Vereinigung und die Zukunft Europas Noch heute, ein Vierteljahrhundert nach dem Fall der Berliner Mauer, ist die wirtschaftliche und soziale Differenz zwischen den beiden Teilen Deutschlands alles andere als überwunden – und dies trotz massiver Transferzahlungen aus den Kassen der Bundesregierung und der EU. In einer gründlichen Untersuchung, basierend auf offiziellen Daten und Zeugnissen der wichtigsten Akteure, zeigt der italienische Ökonom Vladimiro Giacché, wie die deutsche Vereinigung zur fast völligen Deindustralisierung der früheren DDR, dem Verlust von Millionen Arbeitsplätzen und einer bis heute andauernden Massenauswanderung nach Westdeutschland geführt hat. Und er weist nach, dass diese Folgen der Vereinigung keineswegs zwangsläufig waren – sondern Ergebnis bewusster, interessengeleiteter Entscheidungen, beginnend mit der Währungsunion, der überstürzten Einführung der D-Mark in der DDR. Ähnliche Konsequenzen zeitigt heute in den »peripheren« Mitgliedsstaaten der EU die Einführung des Euro ohne hinreichende Übereinstimmung zwischen den beteiligten Volkswirtschaften und ohne gemeinsame Wirtschaftspolitik. Deshalb endet Giacchés Buch mit einer eingehenden Prüfung der Frage, welche Lehren das heutige Europa aus dem deutschen Geschehen der 90er-Jahre ziehen kann.
Die althergebrachte politische Klasse löst kaum mehr ein Problem und zeigt keinen Weg zur Überwindung der vielfältigen Krisen auf, sondern trägt offenbar vielmehr zu ihnen bei. Das Volk hat lange geglaubt, dass sich die Verhältnissse mit einem Regierungswechsel verbessern würden. Inzwischen glaubt es das nicht mehr, seitdem es festgestellt hat, dass die ehemaligen Großparteien, die noch gestern vorgaben, frontal gegeneinander zu opponieren, nichts mehr voneinander unterscheidet. Die Enttäuschung darüber begünstigte die Protestwahl und den Populismus. Die populistischen Parteien waren nämlich die ersten, die eine Veränderung in den politischen und sozialen Forderungen wahrnahmen, die die traditionellen Parteien nicht begreifen, weil sie mental in Gewohnheiten und Denkmustern gefangen sind, die ihnen dies verbieten. Alain de Benoist, der Grandseigneur der Neuen Rechten in Europa, seziert und erklärt das Phänomen des Populismus, über das spätestens seit Donald Trump die ganze politische Welt spricht. Ein Schlüssel zum Verständnis dessen, was derzeit auf der Bühne des Politischen vor sich geht.
Benedikt Kaisers drittes kaplaken blickt erneut ins linke Milieu: Es existiert nämlich als Mosaik aus Parteistrukturen und Vorfeld. Man spielt sich Bälle und Gelder zu. Die Rechte sollte diese Mechanismen studieren und auf die eigene Lage anwenden, fordert Kaiser und formuliert einen strategischen Ansatz für die AfD und die rechtskonservative Szene: Die Partei und ihr Vorfeld – eine Mosaikrechte entsteht nur, wenn jeder die je eigene Aufgabe erfüllt.
Band 1 der Werkausgabe: Rolf Peter Sieferles politisches Hauptwerk in einer vom Autor bearbeiteten, unveröffentlichten Fassung.
Ethnopluralismus ist ein Schlüsselbegriff. Man führt ihn rasch an. Bloß: Was ist das eigentlich? Die Gegner sagen: ein versteckter Rassismus. Wir sagen: Die schwer beschreibbare, jedenfalls unbedingt verteidigenswerte Mischung aus Kultur, Geschichte, Abstammung, Charakter. Martin Lichtmesz ist der erste, der diesen Begriff, sein Potential und seinen Missbrauch umfassend darzustellen vermag. Er hat sich über Jahre mit der Vielgestaltigkeit der Völker, mit Abgrenzung und Austausch, mit Dekonstruktion und Verallgemeinerung beschäftigt und verteidigt nun eines unserer zentralen Konzepte auf seine unnachahmliche Art. Ein eminent wichtiges Buch!
40 Monate – so lange verbrachte Maciek Dobrowolski hinter Gittern. Ohne richterliches Urteil sondern lediglich aufgrund von Vorwürfen basierend einzig und allein auf Aussagen eines Kronzeugen. Dieses Buch erzählt die Geschichte eines Menschen, den das Leben in eine extreme Situation beförderte, die er jedoch stets mit Würde ertrug. Es ist auch eine Geschichte über die Freundschaft und darüber, dass es auf dieser Welt immer jemanden gibt, auf den man zählen kann. Maciek konnte auf seine Freunde zählen. So begann die überregionale Aktion #uwolnicMacka. Zehntausende Menschen riefen mit gemeinsamer Stimme, um ihren Widerstand gegen dieses offensichtliche Unrecht kundzutun. Dieses Buch bietet einen Einblick hinter die Kulissen der Initiative.
In den Jahren 2020 und 2021 hat der Philosoph und emeritierte außerplanmäßige Professor für Politikwissenschaft an der TU Chemnitz zwei entscheidende Werke vorgelegt, die sich u.a. mit der Frage danach beschäftigen, welche politische Klasse die Macht in dieser Republik tatsächlich in den Händen hält und welche Mechanismen diese machthabende Klasse nutzt, um die Freiheit der Bürger (oft unbemerkt!) einzuschränken. Die beiden Bände Angriff auf den freiheitlichen Staat und Kulturkampf ergänzen sich in wunderbarer Art und Weise; beide liefern eine durchdringende, tiefgehende und schonungslose Analyse der politischen Prozesse unserer Zeit. In unserem Paket bestellen Sie beide Titel versandkostenfrei!
Dieses Buch diskutiert die Rolle kommunitaristischer Ideen bei der Behandlung der Grundfragen der Wirtschafts- und Ordnungspolitik. Auf der Grundlage der kommunitaristischen Philosophie wird erstmals versucht, die theoretischen Grundlagen einer Kommunitaristischen Ökonomik zu umreißen. Da sich das Wertesystem des Kommunitarismus in wesentlichen Fragen von denen des Liberalismus und des Sozialismus unterscheidet, ergibt sich auch ein ganz anderes Verständnis der Rollen von Individuen, Unternehmen und Gemeinschaften in einer kommunitarischen Wirtschaftsordnung. Auch die Rolle des Staates ist eine gänzlich andere. Eine kommunitarische Wirtschaftsordnung zielt auf eine ethische und solidarische Vervollkommnung des Kapitalismus ab, ohne dabei einen starren Endzustand anzustreben oder einen starren Weg dahin vorzugeben. Der Kommunitarismus ist nach dem hier vertretenen Verständnis eine Graswurzelbewegung, wobei dem Staat eine aktivierende Rolle zugemessen wird.
Der Verfassungsschutz als Erfüllungsgehilfe der Politik. Sechs Fallstudien Trotz aller Skandale, in die das Bundesamt für Verfassungsschutz im Laufe seiner Geschichte verwickelt war, genießt es in der deutschen Medienöffentlichkeit großes Vertrauen. Wer als »Beobachtungsfall« oder gar als »gesichert rechts- oder linksextrem« eingestuft und damit an den Pranger gestellt wird, ist öffentlich stigmatisiert und wird tendenziell vom demokratischen Diskurs ausgeschlossen. Da der deutsche Inlandsgeheimdienst keine exekutiven Befugnisse hat, ist er für die Gesinnungsprüfung der von ihm Beobachteten zuständig. Mathias Brodkorb analysiert in seinem neuen Buch die rechtlichen Grundlagen, Struktur und Aufgaben des deutschen Inlandsgeheimdienstes und zeigt in sechs Fallstudien, wie der Verfassungsschutz nicht nur oftmals von seiner Aufgabe hermeneutisch überfordert ist, sondern sich zunehmend politisch instrumentalisieren lässt. Mitunter agiert er dabei selbst verfassungswidrig. Demokratische Willensbildung beruht auf freiem Diskurs, der von keiner staatlichen Instanz politisch gelenkt wird. Der Verfassungsschutz aber deutet legitime Grundrechtsausübung häufig als gefährlichen politischen Extremismus. Seit der Corona-Pandemie gilt selbst robust vorgetragene Kritik an der Regierung als Fall für den Inlandsgeheimdienst. Damit wird er zur Gefahr für eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft. Eine grundlegende Reform oder gar Auflösung der skandalträchtigen Behörde scheint dringend geboten.
Der Konservative ist bürgerlich und will dazugehören. Sind das die Tugenden, die wir brauchen, um in Deutschland fundamental etwas zum Guten zu wenden? Nein, sagt Kleine-Hartlage – und beschimpft die Konservativen in harten, konstruktiven Worten. Ein lauter Weckruf!
Band 4 der Werkausgabe. Marx ist wieder in. Und das weniger auf Seiten der Linken, wo er schon seit langem Poes entwendetem Brief gleicht, den, gerade weil er offen auf dem Tisch liegt, niemand mehr sieht, sondern vielmehr bei der angestammten Gegenseite. Die Jahre 2018/19 markieren den Beginn (und womöglich auch schon wieder das Ende) einer geradezu erlesen konträren Liaison: der Entdeckung der Marxschen Thesen von rechter bzw. neu-rechter Seite. Um zu erkennen, wie diese Paarung funktionieren könnte oder gerade auch nicht, bedarf es der Aufklärung von berufener Seite, am besten durch den großen Universalgelehrten Rolf Peter Sieferle.
Der französische Autor Charles Maurras (1868–1952) gilt als ewiger Vordenker der französischen Rechten: Als Schöpfer des »integralen Nationalismus« und Motor der Bewegung Action française prägte er Generationen. Zu seinen bekanntesten »Schülern« zählen Schriftsteller wie Pierre Drieu la Rochelle, Lucien Rebatet und Robert Brasillach. Das vorliegende Werk Meine politischen Gedanken enthält – erstmals überhaupt auf Deutsch – die Quintessenz des Maurrasschen Werkes: Positionen und Begriffe, Ideen und Standpunkte. Die Lektüre von Maurras’ eigenwillig-origineller Verschmelzung monarchistischer, nationalistischer, reaktionärer und sozialer Bausteine schärft den Blick für einstige und aktuelle Probleme. Sie macht aber auch deutlich, weshalb sich u.a. die genannten »Schüler« wieder von ihm abwenden mussten. Meine politischen Gedanken ist Praxis-orientierte politische Theorie von rechts. Das Buch reizt gleichermaßen zum Widerspruch und zur erneuten Lektüre!
Bei »Metapolitik« handelt es sich um einen außerhalb des politikwissenschaftlichen Betriebs wenig gebräuchlichen, diffusen Begriff. Die zuerst von der französischen Nouvelle Droite unter Rückgriff auf den italienischen Marxisten Antonio Gramsci angestellten Überlegungen zur Erringung der Lufthoheit im »vorpolitischen Raum« fanden über Jahrzehnte hinweg keine deutsche Entsprechung. Diesen Mangel gleicht Thor v. Waldsteins hochverdichtete Programmschrift Metapolitik nun endlich aus. Der Autor skizziert – von seinem eigenen Einstieg in die politische Arbeit ausgehend – das theoretische Modell der für ihn unabdingbaren »Kulturrevolution von rechts«, um im Anschluß die Situation in Deutschland darzustellen. Daraus ergeben sich die Schlussfolgerungen, dass parteipolitisches Engagement für einen grundsätzlichen politischen Wandel keinerlei Nutzen bringt. Den Abschluss bildet ein Ausblick über die Möglichkeiten und Grenzen metapolitischer Arbeit in der heutigen Bundesrepublik, deren wesentliches Ziel darin bestehen müsse, einen »Sprung in der Geschichte« vorzubereiten.
Existiert ein zeitgemäßer deutscher Sonderweg jenseits von EU und NATO? Dimitrios Kisoudis erzählt die Kurzgeschichte der Mitteleuropa-Idee. Deutschland gehört in die Mitte und nicht zum Westen. Es wurde auf den Weg nach Westen gezwungen. Heute zeigt sich, dass dieser Weg kein Heilsweg ist. Um der Gefahr westlicher Wokeness zu entkommen, muss Deutschland wieder seinen Sonderweg einschlagen. Auf dem Sonderweg hat Deutschland die Multipolarität entdeckt. Der Ökonom Friedrich List legte den Deutschen Zollverein als mitteleuropäischen Großraum an. Der Politiker Friedrich Naumann wollte das Heilige Römische Reich deutscher Nation als Mitteleuropa in die moderne Großraumordnung übertragen. Über hundert Jahre prägte die Vorstellung eines Mitteleuropa unter deutscher Führung die Politik. In der Idee eines Kontinentalblocks von Mitteleuropa bis Ostasien fand sie ihren Höhepunkt. Heute bricht das Zeitalter der Multipolarität an. Die Idee einer Welt gleichberechtigter Großräume kommt aus Asien nach Deutschland zurück. Während Polen mit seiner Drei-Meere-Initiative einen Keil in den Kontinent treibt, muss Deutschland eine Brücke zwischen Westen und Osten bauen. Dazu fordert Kisoudis eine Mitteleuropa-Initiative jenseits von EU und NATO.
Vereinnahmung, Ausweitung der Kampfzone, besetztes Gelände: Ist uns eigentlich klar, wie erfolgreich wir mit unserer Arbeit sind? Wie genau die Gegner notieren, was wir lesen, verlegen und empfehlen? Wie die Mitte registriert, dass wir interessanter sind als das meiste, was sie zu bieten hat? François Bousquet, Chefredakteur der Zeitschrift Éléments und Weggefährte Benoists, hat ein Handbuch für die Kulturguerilla geschrieben, einen Aufruf zum Mut, sich zu zeigen, zu äußern, den Konsens zu stören, die Betonplatte zu heben. Wir haben uns für den Kulturkampf entschieden, wir müssen ihn wieder und wieder aufnehmen. Wir zielen, wir schreiben, wir kämpfen. Mit einem Vorwort von Götz Kubitschek.
Für die meisten Menschen im »Westen« ist der Liberalismus zu einer Gegebenheit quasinatürlicher Art geworden, zu einem auf Dauer gestellten Hintergrundrauschen. Und doch gibt es in jeder Gesellschaft Winkel abseits des kulturellen Mainstreams. Der Philosoph Raymond Geuss ist in einem solchen Winkel aufgewachsen und zeichnet in seinem Buch nach, wie er in jungen Jahren mit einer ethisch-politischen Perspektive vertraut gemacht wurde, die sein Denken nachhaltig geprägt hat. 1959 kommt der begabte Sohn eines tiefkatholischen Stahlarbeiters auf ein Internat am Stadtrand von Philadelphia. Umgeben von Eisenhowers Amerika, versuchen ungarische Priester dort, den jungen Geuss zu immunisieren: gegen den repressiv-autoritären Kommunismus, dem sie entflohen waren, aber auch gegen den geistlosen liberalen Kapitalismus, in dem sie nun leben. Danach – es ist Vietnamkrieg und »1968« – geht Geuss zum Studium nach New York, wo er auf legendäre akademische Lehrer wie Sidney Morgenbesser trifft, und nach Westdeutschland, wo er das erste Mal Adorno liest. Nicht wie ein Liberaler denken führt mit analytischer Klarheit durch die intellektuellen Strömungen, die Geuss‘ ablehnende Haltung zu Liberalismus und Autoritarismus geformt haben. Eine faszinierende persönliche Ideengeschichte und eine fesselnde Darstellung der Möglichkeiten und Grenzen der Philosophie.
Die Berichterstattung zu Björn Höcke besteht überwiegend aus Meinungen über ihn. Äußerungen von ihm sind den Medien eher selten zu entnehmen. Wenn es dann doch geschieht, werden seine Worte nur ausschnittsweise mit skandalisierender Absicht wiedergegeben. Derart wie ein bedrohliches Phänomen analysiert, kommt er als eigenständiger Autor seiner Äußerungen nicht in Betracht. Er dient nur als die harte Kante, an der die gegen ihn ausgesandten Signale zur Resonanz kommen. Keinesfalls soll er als Sender eines eigenen Programms wahrgenommen werden. Vorliegendes Buch korrigiert das Missverhältnis, indem es Björn Höcke selbst ausführlich zu Wort kommen lässt. Seine Auffassung von den gegenwärtigen Verhältnissen ist dargelegt im Gedankenaustausch mit dem Künstler und Publizisten Sebastian Hennig. Beide Gesprächsteilnehmer gehören dem gleichen Jahrgang an, verlebten jedoch ihre Kindheit und Jugend in getrennten deutschen Teilstaaten. Die während eines Jahres geführten Gespräche spiegeln damit zugleich die Empfindungen einer Generation wider, die unmittelbar nach der deutschen Wiedervereinigung ihr Berufsleben angetreten hat. Wir erfahren zugleich, welche politischen Ziele Björn Höcke verfolgt und welche Vorstellungen von der Welt er hegt. Darüber hinaus vermittelt das Gespräch einen Eindruck von der Person hinter dem diffamierten Politiker, zeigt auf welchen Erfahrungen und Erlebnissen seine Einsichten gegründet sind.
Ein rechter Politiker greift zur Feder – und schreibt ein Manifest. Was erwartet uns? Bundesweite Umfragen sehen die AfD bei 20 Prozent, im Osten ist sie längst stärkste Kraft – mit Abstand. Ihr Slogan lautet »Deutschland. Aber normal«, ihre Gegner behaupten, sie könne keine politische Position formulieren und keine Perspektive bieten. Maximilian Krah entgegnet, und belegt mit seinem Manifest, dass die AfD sehr wohl zu allen wesentlichen Politikfeldern Position beziehen und eine Alternative bieten kann. Mit Politik von rechts legt Krah eine weltanschaulich fundierte Alternative zum dominierenden Linksliberalismus vor. Krah unterstreicht mit diesem Manifest seinen Ruf, einer der streitbarsten und visionärsten Politiker der AfD zu sein. Identität, Staat, Zeitenwende, Wirtschaft, Volk, Zukunft, Politik – Krahs Manifest ist ein selbstbewusster Entwurf und eine Ansage: Der Meinungskorridor ist zu eng. Es ist an der Zeit, ihn zu erweitern! Mit einem Vorwort von Alexander Gauland. Dieses Buch erscheint Anfang Juli. Vorbestellen!
Seit Jahrzehnten kursiert ein Begriff, der nur selten klar definiert wird: »Querfront«. Zu ihren Akteuren zählen mittlerweile so viele Personenkreise, dass man keinen gemeinsamen Nenner mehr finden kann. Was hat es also auf sich mit der Querfront: historisch, politisch, ideell? Benedikt Kaiser fordert eine undogmatische Herangehensweise und eine Neujustierung politischer Theorie und Praxis.
Die soziale Frage ist mit der nationalen Frage untrennbar verknüpft. Die politische Linke ahnt das, kann aber nicht mehr hinter ihren globalistischen Anspruch zurück. Die Rechte findet also Brachland vor. Kaiser nutzt den Freiraum und gibt in seinem Buch die erste umfassende Antwort von rechts auf die soziale Frage. Er fächert sie historisch auf, benennt Vordenker und vergessene Konzepte und verknüpft diese »liegengelassenen Fäden« mit der Gegenwart. Wem gehört unsere Solidarität? Ist die Last gerecht verteilt? Und wo steht die AfD in dieser Frage? Schon jetzt ein Klassiker!