Andere Verlage
Antisemitismus ist eine der verruchtesten Formen moderner Ideologien. Diese Behauptung bedarf heutzutage keines Nachweises mehr, zu katastrophal waren seine Auswirkungen, als dass sie in Abrede gestellt werden könnte. Die Ächtung von Antisemitismus ist ohne jeden Zweifel eine gesellschaftliche Notwendigkeit. Problematisch und kontraproduktiv wird es dort, wo ein vermeintlich kritischer Diskurs in herrschaftliches Bekenntnis umschlägt, wo Anti-Antisemitismus politisch missbraucht wird, wo sich eine vermeintlich kritisch auftretende Rezeption als ideologisch entpuppt. Wenn beispielsweise Gegner der israelischen Vertreibungs- und Kriegspolitik wie Ilan Pappe oder Kritiker einer von ihnen identifizierten »Holocaust-Industrie« wie Norman Finkelstein unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den Antisemitismus Auftritts- und Diskussionsverbote erhalten, ist das eine demokratiepolitisch gefährliche Entwicklung. Mehr noch: Der Vorwurf des Antisemitismus dient israelischen Lobbies als Instrument, ihre Gegner mundtot zu machen, notwendige Debatten im Keim zu ersticken. Moshe Zuckermann wagt eine Analyse dieser Entwicklung. Für ihn steht fest, dass die Verwendung des Antisemitismus-Vorwurfs als Parole im vermeintlichen Kampf gegen Antisemitismus »in eine fürchterliche Epidemie umgeschlagen ist.« Längst schon sei sie zum Totschlag-Ideologem eines durch und durch fremdbestimmten Anspruchs auf politisch-moralische Gutmenschlichkeit geronnen. Ob man diese Epidemie heilen kann, wird sich erst erweisen müssen. Dass man sie erklären muss, scheint dringlicher denn je.
Die Architektur ist seit der Jahrhundertwende um 1900 zum Schauplatz erbittert ausgetragener ideologischer Kämpfe geworden: Klassizismus gegen Gründerzeit, Bauhaus versus Heimatstil, Moderne gegen Postmoderne, Flachdach gegen Steildach usw. Der Streit um die architektonischen Formen wurde seit der Russischen Revolution 1917 auch ein eminent politischer. Die Erbitterung, mit der bis zum heutigen Tag um Aussagen und Begriffe, »Diktatoren-Klassizismus«, »Ornament ist ein Verbrechen« oder »Verlust der Mitte«, diskutiert wird, belegen dies. So unterschiedliche Exponenten wie Peter Behrens, Adolf Loos, Le Corbusier, Frank Lloyd Wright, Heinrich Tessenow, Albert Speer oder Paul Schulze-Naumburg stehen für verschiedene Lebensgefühle, aber auch für verschiedene politische Weltentwürfe des 20. Jahrhunderts. Ihre Auseinandersetzungen sind für die Architektur und damit für das Aussehen der uns umgebenden Landschaft bis heute von großer Bedeutung.
Teheran 1979: Die Stadt liegt in einem schwer durchschaubaren Taumel, es ist der Vorabend der islamischen Revolution – des Aufstandes der Anhänger Ajatollah Khomeinis gegen den Schah und sein westliches Regime. Der Erzähler, ein junger deutscher Innenarchitekt, und sein hoch gebildeter, zynischer, gesundheitlich zerstörter Freund Christopher reisen zu der Musik von Devo und Blondie durch den Iran bis nach Teheran. Panzer stehen an den Straßenkreuzungen, doch die beiden Protagonisten sehen dies nicht. Sie unterhalten sich lieber über Herrensandalen und Bezüge von Sofakissen. Und deshalb kommen beide in die Hölle. In seinem Roman 1979 inszeniert der Autor in staubtrockenem Ton eine postmoderne Groteske, die seltsam verstörende Bilder hinterlässt. Vor allem aber ist es ein großartiges Stück deutschsprachiger Literatur, dessen Klang völlig eigenständig ist, bisher ungehört. In einer extrem disziplinierten, betörenden Sprache saugt Christian Kracht den Leser in eine Geschichte über das Ende der Zivilisation hinein. Es gibt kein Entkommen. Philip Stein und Volker Zierke haben im Jungeuropa-Podcast ausführlich über Christian Kracht gesprochen. Hier anhören.
Derzeit reden wieder alle vom Wirtschaftswachstum: Wie lässt es sich ankurbeln, wie inmitten der Krise im Schwung halten? Welche sozio-politischen Horrorszenarien kommen andernfalls auf uns zu? Alain de Benoist dagegen fordert eine gezielte Wachstumsrücknahme. Zweitausend Jahre »Entgötterung« und Inbesitznahme durch den Menschen, zweihundert Jahre Industrialisierung und Raubwirtschaft haben die Erde geplündert, ausgezehrt, verschandelt. Wie lange noch, bis sie gänzlich unbewohnbar wird? Auf einem endlichen Planeten ist kein Platz für das unendliche Machtstreben des Menschen, das lehren die elementaren Gesetze der Physik. So wird die Ökologie zur Schicksalsfrage unserer Zeit. Sie markiert das Ende der Fortschrittsideologie. Eine Streitschrift gegen den Selbstmord des Planeten: Es ist höchste Zeit für eine Abkehr vom blinden Technikglauben und vom Konsumfetisch, höchste Zeit für eine »Entkolonisierung des Vorstellungsvermögens«, eine Rückbesinnung auf Werte, die nicht der Markt bestimmt.
Derzeit reden wieder alle vom Wirtschaftswachstum: Wie lässt es sich ankurbeln, wie inmitten der Krise im Schwung halten? Welche sozio-politischen Horrorszenarien kommen andernfalls auf uns zu? Alain de Benoist dagegen fordert eine gezielte Wachstumsrücknahme. Zweitausend Jahre »Entgötterung« und Inbesitznahme durch den Menschen, zweihundert Jahre Industrialisierung und Raubwirtschaft haben die Erde geplündert, ausgezehrt, verschandelt. Wie lange noch, bis sie gänzlich unbewohnbar wird? Auf einem endlichen Planeten ist kein Platz für das unendliche Machtstreben des Menschen, das lehren die elementaren Gesetze der Physik. So wird die Ökologie zur Schicksalsfrage unserer Zeit. Sie markiert das Ende der Fortschrittsideologie. Eine Streitschrift gegen den Selbstmord des Planeten: Es ist höchste Zeit für eine Abkehr vom blinden Technikglauben und vom Konsumfetisch, höchste Zeit für eine »Entkolonisierung des Vorstellungsvermögens«, eine Rückbesinnung auf Werte, die nicht der Markt bestimmt.
Das internationale Finanzsystem ist in seinen Grundfesten erschüttert, der Euro steht allen Anzeichen nach kurz vor der Implosion. Die Schuldenberge wachsen weiter, während die Haushaltsdefizite nie dagewesene Ausmaße annehmen. Die widersprüchlichen Schätzungen der Fachleute und die offensichtliche Ohnmacht der Politiker tragen wenig zur Entspannung der Lage bei. Kündigt sich das Ende des Geldsystems an? Dieses Buch zeichnet die einzelnen Stufen der Finanzkrisen nach und begibt sich auf die Suche nach ihren Ursprüngen. Es zeigt Denkfehler und Schwachstellen des vorherrschenden Wirtschaftssystems auf und legt den Finger in die eiternde Wunde der damit einhergehenden gesellschaftlichen Probleme. Diese Krise ist keine konjunkturelle, sondern eine strukturelle, systemische Krise. Sie ist die Folge der Logik des Kapitals, die nur ein einziges Motto kennt: immer mehr! Mehr Gewinne, mehr Waren, mehr Handel, und sei es zum Preis von Sparmaßnahmen, die vor allem die Schwächsten treffen. Ein solches System kann nicht ewig bestehen bleiben.
Über Macht und ideologische Vorherrschaft In Zeiten der Verunsicherung wächst das Bedürfnis nach Orientierung. Politische Fehlentscheidungen – vor allem im Zuge der Euro-Rettungspolitik und der Migrationskrise – haben die Nation geistig gespalten. Erhebliche Teile der Bürgerschaft distanzieren sich von einer Politik, die das Land in unerwünschter Weise verändert. Diese Distanzierung ist sowohl eine Reaktion auf die unbewältigten Folgen der politischen Entscheidungen als auch der katastrophalen Kommunikation dieser Krisen durch die politische Klasse und die dominierenden Medien. Die politisch-mediale Elite verfolgt eine kosmopolitisch orientierte Agenda, die dem Denken großer Bevölkerungsteile widerspricht. Dieser Elite ist es nicht nur gelungen, den Zeitgeist der Epoche maßgeblich zu prägen; sie kämpft darum, eine ideologische Vorherrschaft zu begründen. Dabei bringt sie Mittel und Methoden zum Einsatz, die diesen Kulturkampf in einen Angriff auf den freiheitlichen Staat münden lässt.
Die deutsche Vereinigung und die Zukunft Europas Noch heute, ein Vierteljahrhundert nach dem Fall der Berliner Mauer, ist die wirtschaftliche und soziale Differenz zwischen den beiden Teilen Deutschlands alles andere als überwunden – und dies trotz massiver Transferzahlungen aus den Kassen der Bundesregierung und der EU. In einer gründlichen Untersuchung, basierend auf offiziellen Daten und Zeugnissen der wichtigsten Akteure, zeigt der italienische Ökonom Vladimiro Giacché, wie die deutsche Vereinigung zur fast völligen Deindustralisierung der früheren DDR, dem Verlust von Millionen Arbeitsplätzen und einer bis heute andauernden Massenauswanderung nach Westdeutschland geführt hat. Und er weist nach, dass diese Folgen der Vereinigung keineswegs zwangsläufig waren – sondern Ergebnis bewusster, interessengeleiteter Entscheidungen, beginnend mit der Währungsunion, der überstürzten Einführung der D-Mark in der DDR. Ähnliche Konsequenzen zeitigt heute in den »peripheren« Mitgliedsstaaten der EU die Einführung des Euro ohne hinreichende Übereinstimmung zwischen den beteiligten Volkswirtschaften und ohne gemeinsame Wirtschaftspolitik. Deshalb endet Giacchés Buch mit einer eingehenden Prüfung der Frage, welche Lehren das heutige Europa aus dem deutschen Geschehen der 90er-Jahre ziehen kann.
Dreisprachiger Wandervogel-Atlas mit über 90 einzigartigen Fotografien »Wandern! Du Wort voll Himmel und seliger Weite! Voll singenden, klingenden Glücks! Frühlingsglockenklang, verhallendes Abendgeläut, rauschende Wipfel, Quellen in Wäldertiefen, Sterneneinsamkeit voll himmlischer Stimmen! O du Wort, wer fühlt deinen Zauber ganz aus! Du birgst grenzenlose Schönheit und immer neue Wunder! Wort, du bist Höhe und Freiheit, du bist Leben!« Mit hellen Augen und heißem Herzen werden all die neuen Eindrücke aufgenommen, wird Lebensgut gesammelt. Durch das Naturerleben erstarkt die Liebe zur heimatlichen Scholle, zum Vaterlande. Es wird nicht viel davon geredet: man lebt darin. Bildband über die Wandervogel-Bewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts in deutscher, französischer und spanischer Sprache.
Ein faszinierender, wunderschön gestalteter und intelligent komponierter Bildband. Für Tolkien-Begeisterte und Bildband-Liebhaber! Auf der Suche nach Mittelerde. Tolkiens Welt scheint näher als man denkt: Die Schweizer Alpen bieten Landschaften zwischen Fiktion und Realität. Der Name Auenland bezeichnet ein Gebiet von ungefähr 18.000 Quadratmeilen in Eriador zwischen dem Fluss Baranduin und den Fernen Höhen. Tolkien-Fans wissen das natürlich. Was sie aber vielleicht nicht wissen, ist, dass die Schweizer Alpen eine ähnliche Kulisse bieten wie die berühmte, aber rein fiktive Hobbit-Heimat. Eine fotografisch-literarische Reise in eine andere Welt, jenseits der Berge, durch das Schattenreich und ins Elbenland. Ergänzt um Texte des Mittelerde-Kenners Dr. Frank Weinreich. (Copyright der Produktfotos: Andreas Gerth)
Dieser Band, aus dem Geist der Frontkameradschaft geschrieben, gehört unbestritten zu den bedeutenden Quellentexten der Konservativen Revolution. Die Brüder Jünger haben ein »Nationalistisches Manifest« als Gegenstück zum Kommunistischen Manifest verfasst, das dem damaligen Einsatzgeist der Freikorpssoldaten und Wehrverbände in Idealismus und Radikalität entspricht. Seit 1928 ist der Text nicht wieder gedruckt worden. Selten taucht im Antiquariat eines der ehemals 3000 Exemplare auf. Im Jahre 1926 erschien bei der Verlagsgesellschaft »Der Aufmarsch«, vermutlich in einer Auflagenhöhe von 3000, der Aufmarsch des Nationalismus als Band 2 der »Reihe deutscher Schriften«. Die Vorlage zu diesem Exemplar, das 1928 mit neuer Titelseite unter Verzicht des Reihentitels vom Vormarsch-Verlag aufgebunden wurde, stammt aus dem Konkursposten der Originalauflage. Faksimile der Ausgabe von 1928, Vormarsch Verlag.
Europäisches Manifest für das 21. Jahrhundert Der Philosoph der Vielfalt erläutert die Grundzüge seiner politischen Ideen. Statt der »Einen Welt« unter amerikanischer Vormacht plädiert er für eine multipolare Ordnung mit starken nationalen und kulturellen Identitäten. Der Aufstieg Chinas und der Niedergang der USA belegen die Aktualität seines zur Jahrtausendwende vorgelegten Entwurfs. Neben dem zeitlosen Manifest der Nouvelle Droite enthält dieses Buch Benoists programmatische politische Ideen.
J.R.R. Tolkien zu 50. Todestag 2023 jährt sich zum 50. Mal der Tod von J.R.R. Tolkien, dem Schöpfer Mittelerdes, des Silmarillions, des Hobbits und des Herrn der Ringe. Grund genug für einen Rückblick, und zwar der besonderen Art. Denn der vorliegende Band vereint Beiträge verschiedenster internationaler Autoren, die allesamt eines gemeinsam haben: Tolkien war ihr wichtigster Führer auf dem Weg zu Gott, zum Abendland und zur Familie – und es ist diese konkrete, höchst persönliche Erfahrung, von der sie hier erstmals Zeugnis ablegen. Aurë entuluva! – Der Tag soll wieder kommen: Mehr denn je erscheinen Mittelerde und ihr Schöpfer als Vorbild und Wegweiser im Kampf gegen das Dunkel – gerade heute, wo alles, was Tolkien lieb und teuer war, nur noch zu einem Schatten seiner selbst geworden ist. Mit Beiträgen von: David Engels Michael K. Hageböck Joseph Pearce Anna Bineta Diouf Marco Gallina David Boos Marion du Faouët Ryszard Derdziński Damien Bador Charles A. Coulombe
Baldur Springmann – innerhalb der grünen Bewegung der 70er und frühen 80er Jahre stand sein Name für konsequent ökologisches Verhalten. Er galt als Vorzeige-Ökobauer, bis die konservative Fraktion in der Partei DIE GRÜNEN ausgeschaltet wurde. Seit seinem Ausscheiden aus der Parteipolitik widmete sich Springmann vornehmlich der spirituellen Suche nach unseren grünen und nationalen Wurzeln. Fürsorglicher Umgang mit Anvertrautem, bewußtes Sich-Einordnen in Naturzusammenhänge und kosmische Rhythmen sowie nicht entfremdetes Arbeiten sind kennzeichnend für Springmanns »bäuerliche Lebensart«, wie er sie von Jugend an praktizierte – eine Haltung, die übertragbar ist auf nichtbäuerliche Lebensbereiche. Springmanns Autobiographie ist durchdrungen von einem tiefen inneren Verbundensein mit der Natur und seiner Heimat, von gelebter Mitmenschlichkeit, zunehmend auch von vertrauensvollem Sich-Angeloben an das Göttliche – und von heiter-warmherziger Zuwendung gegenüber allen Geschöpfen der Natur. Band 1: Das weiße Wolkenschiff Band 2: Heimat aus Licht
Einer der großen Romane von Yukio Mishima in neuer Übersetzung! Kochan wächst, abgeschirmt von Jungen seines Alters, im imperialistischen Japan auf. Doch er merkt, dass er nicht das ist, was man von ihm erwartet: Nicht nur ist er körperlich schwächer als andere, er entwickelt auch eine Faszination für Tod, Gewalt, Sex und den männlichen Körper. Unter den strengen Blicken der japanischen Gesellschaft beginnt er, sich eine Maske zu formen, die sein wahres Selbst verbergen soll. Mehr noch: Er will sie sich als neue Identität aufzwingen. Das Mädchen Sonoko und die Heirat mit ihr soll alle, einschließlich ihn selbst, hinters Licht führen. »Ein Klassiker der Weltliteratur.« (SRF Literaturclub)
Die bisher umfangreichste Dokumentation über die Gewaltakte an Deutschen während der »wilden Vertreibungen« zwischen Mai und August 1945 auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik. In diesem Buch findet der Leser Informationen über die Gewaltakte, die zwischen Mai und August 1945 auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik an Deutschen verübt wurden. Es geht um Ereignisse, die mit der wilden Vertreibung der Deutschen in Böhmen und Mähren verbunden sind. Thematisiert werden auch Vorgänge, bei denen sowohl Soldaten der Roten Armee als auch anderer auf dem Territorium der ehemaligen Tschechoslowakei operierenden Armeen zu den Tätern gehörten. Alle Ereignisse sind in Form von topographischen Stichworten dargestellt und werden vom Autor nicht bewertet oder kommentiert. Hier wird lediglich beschrieben, was an dem angegeben Ort passiert ist. Bei der Lektüre wird klar, dass die vom nationalsozialistischen Deutschen Reich in Gang gesetzte Gewaltmaschinerie am 8. Mai 1945 nicht endete, sondern sich weiter fortsetzte – wenn auch mit anderen Akteuren in der Täter- beziehungsweise Opferrolle. Der Text in diesem Buch wird durch umfangreiches Bildmaterial bereichert.
Das perfekte Weihnachtsgeschenk. Komplett vierfarbig mit allen Illustrationen des Autors Die Briefe vom Weihnachtsmann zeigen den Autor John Ronald Reuel Tolkien von seiner gemütvollsten Seite. Der Familienvater hat diese heiteren, atmosphärisch dichten Geschichten eigens für seine Kinder erfunden. Die Illustrationen und Briefe sind für Leser jeden Alters und ebenso zum Vorlesen geeignet. Jedes Jahr im Dezember traf für Tolkiens Kinder ein Umschlag mit einer Briefmarke vom Nordpol ein. Er enthielt einen handgeschriebenen Brief und eine schöne farbig ausgestaltete Zeichnung oder Skizzen. Die Briefe kamen vom Weihnachtsmann und erzählten wunderbare Geschichten vom Leben am Nordpol: davon, wie sich auf einmal alle Rentiere losgerissen hatten und wild herumsprangen, wie der Polarbär auf die Spitze des Nordpols kletterte, um die Zipfelmütze des Weihnachtsmannes zu holen und schließlich durch das Hausdach mitten ins Esszimmer fiel und wie sie zusammen Schlachten mit den lästigen Kobolden schlugen, die in den Höhlen unter dem Haus wohnten. »Jedes Kind, dessen Gespür für neue Welten noch nicht von Action Man oder schrecklich vernünftigen Lehrerinnen verdorben wurde, wird begeistert sein.« (Terry Pratchett)
Eines der Hauptwerke des bedeutendsten Denkers der Antimoderne liegt hiermit nach langer Zeit wieder vor. In einer Zeit, die keinen Gottesbezug mehr hat, will Evola an europäische Traditionen anknüpfen. Er schreibt über Martin Heidegger, Aldous Huxley, Ernst Jünger, Henry Miller, Friedrich Nietzsche und Jean-Paul Sartre, über den Existenzialismus, über Dadaismus und Surrealismus, über Drogen und Musik. Er beurteilt die moderne Wissenschaft, moderne Kunst sowie das Verhältnisses der Geschlechter und das Familienwesen.
Themenheft »Christentum und Ökologie« Beseelte Naturfeinde oder hegende Gärtner mit göttlichem Auftrag? Die Kehre 16 gibt Antworten auf eine alte Kontroverse: Ist das Christentum für die ökologische Krise mitverantwortlich? Das Christentum hat innerhalb der ökologisch denkenden Rechten nicht den besten Leumund. Der Lebensphilosoph Ludwig Klages kann diesbezüglich als exemplarisch gelten mit seiner Rede vom »siegreichen Monotheismus der israelitischen Propheten, denen das erstaunliche Kunststück gelang, zum persönlichen Herrn der gesamten Welt den schrankenlosen Haß auf die Göttlichkeit schlechthin dieser Welt zu erheben«. Das Christentum stellt aus dieser Perspektive den Ausgangspunkt des Fortschrittsdenkens dar, das die Wahrnehmung der Geschichte als Zyklus verdrängte und damit dem rücksichtslosen Raubbau an der Natur den Weg ebnete. Für den Altmeister der Nouvelle Droite, Alain de Benoist, steht es außer Frage, dass das Christentum einen Keil zwischen Mensch und Tier getrieben habe, wie er sowohl in seinem Artikel als auch im Interview in dieser Ausgabe betont. Gleichwohl bringen der junge katholische Publizist Moritz Scholtysik und der zur Orthodoxie konvertierte Engländer Paul Kingsnorth mit ihren Artikeln »Göttliche Schöpfung und christliche Verantwortung« und »Die Wilden Heiligen« gewichtige Argumente für die ökologischen Grundierungen des christlichen Denkens in unserem Heft vor. Beiträge u.a.: Moritz Scholtysik: Göttliche Schöpfung und christliche Verantwortung Alain de Benoist: Der Platz des Menschen in der Natur Paul Kingsnorth: Die Wilden Heiligen Reinhard Falter: Weltflucht und Säkularisierung – die christlichen Wurzeln der Naturzerstörung Nils Wegner: Biegsame Konservative
Von den Göttern und Helden Mittelerdes – die frühesten Geschichten über Mittelerde. Ein Schatz für alle Herrn der Ringe-Fans. Die zehn Geschichten über die Valar und der Gründung ihres Seereiches, Ilúvatar und sein Weltplan oder die Ankunft der Elben sowie die Erbauung von Kôrs werden dem Seefahrer Eriol auf der Einsamen Insel erzählt und bilden damit die Vor- und Frühzeit von Mittelerde ab. J.R.R. Tolkien hat unzählige Geschichten verfasst, als er die Götter- und Heldensagen von Mittelerde niederschrieb. Im legendären Buch der verschollenen Geschichten, dem ältesten Weltentwurf Tolkiens, älter noch als das Silmarillion, sind sie aufgezeichnet. Oft finden sich Spuren von ihnen, fremdklingende Namen wie ferne Echos vergangener Zeiten im Herrn der Ringe, dem großen vollendeten Fantasyepos. Der erste Teil von Das Buch der verschollenen Geschichten umfasst zehn Geschichten sowie einen Anhang und ein Register.
Von den Göttern und Helden Mittelerdes – die frühesten Geschichten über Mittelerde. Ein Schatz für alle Herrn der Ringe-Fans. Der Seefahrer Eriol landet bei einer seiner Seefahrten auf Tol Eressa, der Einsamen Insel im fernen Westen. Die Elben, die auf Tol Eressa leben, laden ihn in ihre Häuser ein und teilen mit ihm Geschichten aus einer vergangenen Zeit. Welche finstere Rolle spielte der dämonische Katzenfürst Telvido? Wie ging Gondolin unter und was geschah nach Tuors Flucht aus Gondolin? Im zweiten Teil von Das Buch der verschollenen Geschichten werden diese und viele weitere Fragen beantwortet. J.R.R. Tolkien hat unzählige Geschichten verfasst, als er die Götter- und Heldensagen von Mittelerde niederschrieb. Im legendären Buch der verschollenen Geschichten, dem ältesten Weltentwurf Tolkiens, älter noch als das Silmarillion, sind sie aufgezeichnet. Oft finden sich Spuren von ihnen, fremdklingende Namen wie ferne Echos vergangener Zeiten im Herrn der Ringe, dem großen vollendeten Fantasyepos.
Jede Zeit stellt als Zeichen für ihre historische Qualität einen neuen Typus heraus. Für Ernst von Salomon war dies der deutsche Freikorpskämpfer, in dem sich das symbolische Empfinden der Zeit zur Gestalt verdichtete. Aus diesem Grund lud er Kameraden aller Fronten ein, ihre Erfahrungen niederzuschreiben: Der Kampf ums Reich – ob Oberschlesien oder Kärnten – in dutzenden Berichten. Nachdruck der Ausgabe von 1938. Mit zahlreichen Fotos und Kartenskizzen. Außerdem Abbildungen der verschiedenen Freikorpsabzeichen.
Grundlegende Lehrschrift der Konservativen Revolution, die jedem Beschwichtigungskonservativen entgegenhält: »Wir wollen diese Revolution gewinnen!«. Arthur Moeller van den Brucks Vorstellung eines »dritten Reiches« hat nichts mit dem zu tun, was sich ab 1933 vollzieht. Faksimile der Ausgabe von 1923, Ring-Verlag, Berlin.
Endlicher Planet – unendliches Wachstum? Schonungsloser kann eine Epochendiagnose nicht sein: Ihre Kernaussage lautet: Mit dem Wirtschaftswachstum, wie wir es kennen, ist es aus und vorbei. Was für ein Frevel in einer Epoche, die nur eines zur Zukunftsbewältigung kennt – Wachstum! Reiches empirisches Material, ein riesiger Quellenfundus und prägnante Fallstudien (etwa zu China) stützen seine Ergebnisse. Das Werk ist als »lebendiges Buch« konzipiert, das durch elektronische Updates (deren erstes unsere Ausgabe gedruckt enthält) ständig auf dem laufenden gehalten wird. Die Mahnung des Autors ist unmißverständlich. Wenn die Welt eine Zukunft haben soll, muß klar sein: Die Zeit des »Weiter so« ist abgelaufen – heute. Die Sorge um die Zukunft muß endlich praktisch werden.