Produktinformationen "Menschen inmitten von Ruinen"
Der italienische Kulturphilosoph (1898–1974) trägt hier grundsätzliche Gedanken zur in Europa herrschenden Geisteshaltung vor. Als Vertreter des aristokratischen Prinzips und Befürworter elitärer Haltung setzt er unzeitgemäße Vorstellungen gegen das Narrativ von Gleichheit, Humanität und Liberalität. Leidenschaftlich beschwört er das Wesen des Politischen und zeigt den suchenden Menschen Europas andere Horizonte als die der Profitmaximierung und des oberflächlichen Lebensgenusses. Seine revolutionären Ideen wollen die politischen Urbilder wecken, die Europa zu seiner hohen Kultur verhalfen. Ein notwendiger Weckruf!
Übersetzung durch den Evola-Kenner Dr. Hans Thomas Hakl
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Der Russland-Ukraine-Konflikt zeigt: Europa war und ist ein fremdbestimmtes Anhängsel der USA. Als Teil der »westlichen Wertegemeinschaft« ist eine eigenständige Positionierung nicht möglich. Wir sind ein Vasall Washingtons – und als solcher fest integriert in US-dominierte Bündnissysteme. Hinzu kommt, dass der Alltagsverstand der Menschen – ob in Frankreich oder Deutschland – seit 1945 zunehmend amerikanisiert wurde.
Was also tun? Den Westen brechen, schlägt Meisterdenker Alain de Benoist vor. In seinen bemerkenswerten Notizen zur Epoche des Globalismus ist die Befreiung der europäischen Völker vom US-amerikanischen Denken und Handeln ein roter Faden: Europa! Jugend! Revolution! Darunter wird es nicht gehen.
Im vorliegenden Band versammeln wir erstmals zahlreiche ausgewählte Editorials Alain de Benoists aus der Prestigezeitschrift éléments, von den 1980er Jahren an. Es sind mehr als 70 prägnante Texte, die den Widerstandsgeist wecken und Wissen vermitteln. Mehr geht nicht in einem Buch.
Die Bandbreite der Themen ist dabei so vielfältig wie Benoists Denken selbst. Es geht u. a. um den Verfall sowie die mögliche Wiederbelebung der Demokratie, die ökologische Katastrophe und ihre transhumanistischen Erben, Kapitalismus und Liberalismus als »siamesische Zwillinge«, den Feminismus und echte Weiblichkeit, Freiheit, Diktatur sowie – ganz aktuell – die »Pandemie der Angst«. Den Westen brechen setzt an, wo Gegen den Liberalismus endet!
Eines der Hauptwerke des bedeutendsten Denkers der Antimoderne liegt hiermit nach langer Zeit wieder vor. In einer Zeit, die keinen Gottesbezug mehr hat, will Evola an europäische Traditionen anknüpfen. Er schreibt über Martin Heidegger, Aldous Huxley, Ernst Jünger, Henry Miller, Friedrich Nietzsche und Jean-Paul Sartre, über den Existenzialismus, über Dadaismus und Surrealismus, über Drogen und Musik. Er beurteilt die moderne Wissenschaft, moderne Kunst sowie das Verhältnisses der Geschlechter und das Familienwesen.
Der Evola-Klassiker in aktueller Übersetzung
Die Moderne abzulehnen, sie zumindest kritisch zu hinterfragen, ist ein Privileg derer, die sich eine gewisse Bodenständigkeit bewahrt haben. Evola hatte diese Bodenhaftung zeitlebens. Sicher gab es immer schon Moden. Wenn jedoch die Verbindung zu den eigenen Wurzeln verlorengeht und der Blick für das Wesentliche verbaut ist, verursacht die Moderne ein krankhaftes Modern, also ein Verrotten. Einher geht dieser Niedergang mit fanatischer Negierung von Ständen, Klassen und Rassen, paradoxerweise im Zeichen einer angeblichen Vielfalt. Träger der egalitären Seuche sind Demokratie und Liberalismus, die jeglichen natürlichen Unterschied leugnen, ja sogar dämonisieren und kriminalisieren. Beide Ideologien versprechen eine krude Freiheitslehre, die sich selbst ad absurdum führt. Denn es gibt entweder Gleichheit oder Freiheit.
Gerade letztere erzeugt unweigerlich Ungleichheit, die die Voraussetzung für Vielfalt, Charakter und eine eigene Persönlichkeit ist. Damit demaskiert sich die ach so verheißungsvolle Moderne mit all ihren progressiven Scheinfreiheiten einmal mehr als Lüge. Es wäre mehr als vermessen zu glauben, daß die Irrungen der Moderne auf Dauer Bestand haben könnten. Sie nähren ihr Dasein nur aus der Kraft, die ihr eine lebensrichtigere Vergangenheit gleich einem Schwungrad mitgegeben hat. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann dieser Schwung nachlässt und die Moderne in ihr selbst geschaffenes Grab sinkt.
Erstmals 1934 erschienen, liegt Baron Julius Evolas Hauptwerk Rivolta contro il Mondo Moderno hiermit in aktueller Übersetzung und redigierter Fassung dem deutschen Publikum wieder vor.
Übersetzung durch den Evola-Kenner Dr. Hans Thomas Hakl
Regulärer Preis:
29,00 €
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